Automatische Vollständigkeitsprüfung: first time right beim Netzanschluss
Der häufigste Grund für Verzug bei Netzanschlüssen ist banal: fehlende Angaben, die erst beim Netzbetreiber auffallen. Bis dahin sind oft Wochen vergangen.
Warum Lücken erst spät auffallen
Rund 850 Netzbetreiber, jeder mit eigenem Portal, eigenen Anforderungen und eigenem Ablauf. Die Portale sind unterschiedlich aufgebaut und erfassen die Angaben, die in den eigenen Datensätzen geführt werden, teils gar nicht vollständig.
Beim Übertragen muss man deshalb manuell abgleichen, was das Portal abfragt und was nicht. Das kostet Zeit, und dabei gehen Angaben verloren, die der Netzbetreiber später anfordert und die man per E-Mail einzeln nachreicht.
Prüfen, bevor abgesendet wird
Eine regelbasierte Vollständigkeitsprüfung dreht die Reihenfolge um: Sie kontrolliert den Antrag gegen die Anforderungen des jeweiligen Netzbetreibers, bevor er rausgeht. Fehlt etwas, wird es vor dem Absenden gemeldet, nicht Wochen danach.
Das ist der Unterschied zwischen einer einzigen, vollständigen Einreichung und einer Kette aus Rückfragen, Nachreichungen und Liegezeiten.
Daten gezielt nachschießen
Ein Tool, das ohnehin alle Daten strukturiert vorhält, kennt die Lücke zwischen Portalformular und benötigten Angaben. Was ein Portal nicht abfragt, lässt sich gezielt nachschießen, statt alles erneut zusammenzusuchen.
So wird aus dem manuellen Abgleich ein automatischer Schritt, und der häufigste Verzögerungsgrund entfällt.
Das Wichtigste in Kürze
- Fehlende Angaben sind der häufigste Verzögerungsgrund und kosten regelmäßig Wochen.
- Portale sind uneinheitlich und erfassen benötigte Angaben oft nicht vollständig, der manuelle Abgleich frisst Zeit.
- Eine regelbasierte Prüfung vor dem Absenden sichert die vollständige Einreichung beim ersten Mal.
- Strukturiert vorgehaltene Daten lassen sich gezielt nachschießen, statt erneut zusammengesucht zu werden.